REQUIEM / SIEBEN KLANGRÄUME PDF Drucken E-Mail

REQUIEM

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

KV 626 für vier Solostimmen,
vierstimmigen gemischten Chor,
Orchester und Orgel (komponiert 1791)

 

SIEBEN KLANGRÄUME

Georg Friedrich Haas (*1953) zu den unvollendeten Fragmenten
des Requiems von W. A. Mozart
für Chor und Orchester
(komponiert 2005)

 

Matinée: 01.06.2008, Foyer
Szenische Uraufführung: 12.06.2008, Großes Haus

Cum resurget creatura
                                                           Requiem/Sequenz (Dies irae)

Das musikalisch-dramaturgische Konzept des Komponisten Georg Friedrich Haas, zwischen die nachgelassenen Requiem-Fragmente Mozarts assoziative Klangflächen zu montieren, erzeugt Wechselwirkungen der Wahrnehmung. Loten im Kontrast zu Mozarts Klangarchitektur mikrotonale Schwebungen oder geräuschhafte Flächen ungeahnte Tiefenschichten aus, so erzeugen sie neue Fremdheit für das scheinbar so vertraute Idiom der berühmten Totenmesse Mozarts.

Diesem Prinzip der wechselseitigen Perspektiverneuerung ist auch die zweite Zusammenarbeit der Sparten Musiktheater und Tanz für ein experimentell erarbeitetes Musik-Tanz-Theater-Projekt verpflichtet. Dienten in der Spielzeit 2006/2007 Konzertwerke Schönbergs und Mahlers in szenischer Fassung als Klammer einer modernen Choreografie, so wird jetzt der Versuch einer Verschmelzung beider Theatersprachen unternommen.

Musikalische Leitung: Alexander Drčar
Inszenierung: Andreas von Studnitz
Choreografie: Andris Plucis
Bühne: Hans Poll

 
Theater Ulm | Herbert-von-Karajan-Platz 1 | 89073 Ulm | Tel.: 0731/161-4500
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