MACBETH PDF Drucken E-Mail
Oper in vier Akten
von Francesco Maria Piave (1810-1876) nach William Shakespeare (1564-1616)
Musik von Giuseppe Verdi (1813-1901)

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Matinée: 11.11.2007, Foyer
Premiere: 22.11.2007, Großes Haus


Die Stimme der Lady muss teuflisch klingen.
                                        Giuseppe Verdi

Die Hexen sprechen aus, wovon Macbeth träumt: Er soll König werden. Seine Gier nach Macht lässt den schottischen Feldherrn zum Mörder werden. Er meuchelt den rechtmäßigen König, beschwört die Kräfte der Hölle, tötet Freund und Rivalen. Doch Macbeth ist ein Schwächling. Es ist die Lady, sein Schicksal spielendes Weib, das ihn zu diesen furchtbaren Verbrechen anstachelt. Von Gewissensbissen geplagt stirbt sie als Wahnsinnige, noch bevor der Wald von Birnam auf das Schloss zumarschiert...
Für seinen "Macbeth" entwickelt Verdi einen neuartigen Gesangsstil, der sich in seinem Ringen um dramatisch-theatrale Wahrhaftigkeit weit von der Belcanto-Tradition entfernt. Besonders für die Rollen des Macbeth und seiner Lady fordert der Komponist "schwarze" Stimmen. Hexenszenen, Geistererscheinungen und Wahnsinnsausbrüche erheben die allgegenwärtige Dämonie zur Grundstimmung. Mit "Macbeth" eröffnet Verdi 1847 die Reihe seiner Shakespeare-Opern, die mit "Otello" und "Falstaff" sein Lebenswerk beenden.

 
Mit  Merav Barnea (Lady Macbeth), Anita Hartinger (Kammerfrau), Johanna Ewals (Erscheinung); Kwang-Keun-Lee (Macbeth), Rúni Brattaberg/Kakhaber Tetvadze (Banquo), Marc Haffner/Hans-Günther Dotzauer (Macduff), Gerd Jaburek (Malcolm), Joachim Pieczyk (Arzt), Michael Burow-Geier (Mörder/Diener/Bote), Caspar Kaiser (Fleanzio), Jacques Ewals (Erscheinung)

Musikalische Leitung: GMD James Allen Gähres
Inszenierung: Matthias Kaiser
Choreografie: Andris Plucis
Bühne: Marianne Hollenstein
Kostüme: Angela C. Schuett

 

Sitzplan und Preise        Reservierung
 
Theater Ulm | Herbert-von-Karajan-Platz 1 | 89073 Ulm | Tel.: 0731/161-4500
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